Anspruch und Ausrichtung des Vereins
Pädagogische Perspektiven e.V. versteht sich als gemeinnütziges Forum für unterschiedliche Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Entwicklung und Vernetzung.
Die Arbeit beruht auf einem gemeinsamen Selbstverständnis, das sich - laut Satzung - in den folgenden Zielen konkretisiert:
- die Förderung und Verbesserung der Zusammenarbeit von Universität und pädagogischen Handlungsfeldern,
- die Unterstützung von Studierenden und AbsolventInnen des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft in Fragen der beruflichen Praxis,
- die Durchführung wissenschaftlicher Begleit- und Bildungsmaßnahmen zur Profilierung pädagogischer Anwendungsgebiete sowie
- die Beteiligung an Aufgaben des öffentlichen Lebens unter besonderer Berücksichtigung von Bildungskontexten.
Aktive Vereinsmitglieder sind vor allem Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen aus verschiedenen Bereichen der Anwendung, Forschung und Lehre.
Der vollständige Name des Vereins lautet "Pädagogische Perspektiven. Agentur für Bildung, Vernetzung und Entwicklung an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz" - und ist Programm:
1. Perspektive als Blickwinkel
Eine "Perspektive" stellt einen Blickwinkel dar, der von einem bestimmten Standpunkt aus eingenommen wird. Der Standpunkt des Vereins wird in der Pädagogik verortet - verstanden als berufliches Handlungsfeld und fachliche Disziplin, die sich mit allen Aspekten der Bildung beschäftigt.
Unter Bildung wird ein Prozess der aktiven Auseinandersetzung verstanden. Er kann produktiv unterstützt und begleitet werden, wobei die pädagogischen Handlungsformen von Analyse, Dialog und Reflexion eine zentrale Rolle spielen. Ebenso haben aber auch die Grenzen einer externen Steuerbarkeit Berücksichtigung zu finden. Die letztliche Verantwortung verbleibt in den Händen der sich bildenden Person oder Gruppe.
2. Perspektive als Wahrnehmungsprozess
Die lateinische Wurzel des Wortes "Perspektive" verweist auf den Prozess des "deutlich Wahrnehmens" bzw. des "Durchschauens". Auch die gegenwärtigen Beschreibungen der Gesellschaft als "Wissens-" oder "Informationsgesellschaft" lassen die Notwendigkeit erkennen, in einerseits individualisierten und andererseits pluralisierten Strukturen Orientierung zu erlangen. Im beruflichen wie im privaten Leben gilt es, PartnerInnen und MitstreiterInnen zu finden. Voraussetzung für solche individuellen wie institutionellen Vernetzungsprozesse ist es aber, tragfähige Beziehungen als solche zu identifizieren, zu entwickeln bzw. zu pflegen.
Der Vernetzungsgedanke beruht einerseits auf der Anknüpfung an und der gezielten Wahrnehmung von vorhandenen Strukturen. Andererseits besteht das Bestreben, neue Brücken zu schlagen und bestehende Verbindungen zu revitalisieren. Synergieeffekte werden in den Blick genommen; der Austausch mit anderen Disziplinen wird ebenso gesucht wie ein Beitrag zu öffentlichen Diskursen.
3. Perspektive als Zukunftserwartung
Zudem wird mit "Perspektive" auch eine Aussicht, eine Zukunftserwartung assoziiert. Der Verein vertritt nicht den Anspruch, dass die Bewältigungskompetenz im Hinblick auf anstehende Aufgaben ausschließlich in der Hand von ExpertInnen liegt. Allerdings bedarf eine gezielte Entwicklung bzw. die konstruktive Reflexion von Praxis einer sachorientierten Ausrichtung. Diese kann durch den großen Methoden- und Themenreichtum der Bildungs- und Kulturwissenschaften inspiriert und strukturiert werden.
Unter Entwicklung wird der Aspekt zukünftig zu beschreitender Wege in zum Teil unbekanntem Terrain aufgegriffen. Gelungene Entwicklungsprozesse setzen eine Verknüpfung voraus zwischen vorhandenen Potenzialen bzw. Ressourcen und neuen Impulsen oder extern angestoßenen Herausforderungen. Sowohl die Unterstützung der Verständigung über mögliche Wegstrecken, Ziele und Hindernisse als auch die Begleitung auf dem eingeschlagenen Weg gehören zum Angebotsspektrum des Vereins.
Die Arbeit beruht auf einem gemeinsamen Selbstverständnis, das sich - laut Satzung - in den folgenden Zielen konkretisiert:
- die Förderung und Verbesserung der Zusammenarbeit von Universität und pädagogischen Handlungsfeldern,
- die Unterstützung von Studierenden und AbsolventInnen des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft in Fragen der beruflichen Praxis,
- die Durchführung wissenschaftlicher Begleit- und Bildungsmaßnahmen zur Profilierung pädagogischer Anwendungsgebiete sowie
- die Beteiligung an Aufgaben des öffentlichen Lebens unter besonderer Berücksichtigung von Bildungskontexten.
Aktive Vereinsmitglieder sind vor allem Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen aus verschiedenen Bereichen der Anwendung, Forschung und Lehre.
Der vollständige Name des Vereins lautet "Pädagogische Perspektiven. Agentur für Bildung, Vernetzung und Entwicklung an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz" - und ist Programm:
1. Perspektive als Blickwinkel
Eine "Perspektive" stellt einen Blickwinkel dar, der von einem bestimmten Standpunkt aus eingenommen wird. Der Standpunkt des Vereins wird in der Pädagogik verortet - verstanden als berufliches Handlungsfeld und fachliche Disziplin, die sich mit allen Aspekten der Bildung beschäftigt.
Unter Bildung wird ein Prozess der aktiven Auseinandersetzung verstanden. Er kann produktiv unterstützt und begleitet werden, wobei die pädagogischen Handlungsformen von Analyse, Dialog und Reflexion eine zentrale Rolle spielen. Ebenso haben aber auch die Grenzen einer externen Steuerbarkeit Berücksichtigung zu finden. Die letztliche Verantwortung verbleibt in den Händen der sich bildenden Person oder Gruppe.
2. Perspektive als Wahrnehmungsprozess
Die lateinische Wurzel des Wortes "Perspektive" verweist auf den Prozess des "deutlich Wahrnehmens" bzw. des "Durchschauens". Auch die gegenwärtigen Beschreibungen der Gesellschaft als "Wissens-" oder "Informationsgesellschaft" lassen die Notwendigkeit erkennen, in einerseits individualisierten und andererseits pluralisierten Strukturen Orientierung zu erlangen. Im beruflichen wie im privaten Leben gilt es, PartnerInnen und MitstreiterInnen zu finden. Voraussetzung für solche individuellen wie institutionellen Vernetzungsprozesse ist es aber, tragfähige Beziehungen als solche zu identifizieren, zu entwickeln bzw. zu pflegen.
Der Vernetzungsgedanke beruht einerseits auf der Anknüpfung an und der gezielten Wahrnehmung von vorhandenen Strukturen. Andererseits besteht das Bestreben, neue Brücken zu schlagen und bestehende Verbindungen zu revitalisieren. Synergieeffekte werden in den Blick genommen; der Austausch mit anderen Disziplinen wird ebenso gesucht wie ein Beitrag zu öffentlichen Diskursen.
3. Perspektive als Zukunftserwartung
Zudem wird mit "Perspektive" auch eine Aussicht, eine Zukunftserwartung assoziiert. Der Verein vertritt nicht den Anspruch, dass die Bewältigungskompetenz im Hinblick auf anstehende Aufgaben ausschließlich in der Hand von ExpertInnen liegt. Allerdings bedarf eine gezielte Entwicklung bzw. die konstruktive Reflexion von Praxis einer sachorientierten Ausrichtung. Diese kann durch den großen Methoden- und Themenreichtum der Bildungs- und Kulturwissenschaften inspiriert und strukturiert werden.
Unter Entwicklung wird der Aspekt zukünftig zu beschreitender Wege in zum Teil unbekanntem Terrain aufgegriffen. Gelungene Entwicklungsprozesse setzen eine Verknüpfung voraus zwischen vorhandenen Potenzialen bzw. Ressourcen und neuen Impulsen oder extern angestoßenen Herausforderungen. Sowohl die Unterstützung der Verständigung über mögliche Wegstrecken, Ziele und Hindernisse als auch die Begleitung auf dem eingeschlagenen Weg gehören zum Angebotsspektrum des Vereins.
Nicole Hoffmann - 8. Dez, 18:42

